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Mai 2019: SCNAT Faktenblatt Insektenschwund

Die Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften (SCNAT) publizierte ein Faktenblatt zum Insektenschwund.


Zustand der Vogelwelt der Schweiz

(Link zum Bericht zum Brutvogelatlas 2013-16, 44 Seiten)


15. April 2019: Amphibienaktion abgeschlossen

Artikel im Furttaler: Hauptartikel, Fotoseite


31. März 2019: Graureiher im Hardhölzli

Graureiherbäume (Baum 8 hat 3 Horste)

Seit Jahren lief im Hardhölzli (ohne unser Wissen) ein Monitoring für Graureiherhorste. Nach einer personellen Änderung kamen wir dieses Jahr in Kontakt mit der neuen Bearbeiterin und halfen bei ihrer Erstaufnahme.

Fazit: Wir fanden 14 Graureiherhorste, die meisten davon besetzt.

Da ein solch bedeutender Graureiherbrutplatz unbedingt zu schützen ist, haben wir eine Eingabe zur Klassierung des Hardhölzli als Naturschutz-Objekt eingereicht.

Übrigens haben wir hier auch Dachsbauten und Eidechsen gesehen.

30.5.19: Trotz der Belaubung der Bäume wurden 10 Jungvögel gesichtet.


März 2019: Der Amphibienzaun Harlacher wurde vom Kanton vollständig erneuert

auf beiden Seiten der Weiningerstrasse


11.2.1019: Projekt Permakultur und Hermelin-Projekt

Zur Information: Auf der Seeholz-Farm beim Katzensee läuft ein interessantes Projekt. Website


12.12.18: Neue Eiche gepflanzt

Information von Rolf Hangartner:
Nachdem der Blitz die NVR-Eiche am 1. August dieses Jahres weitgehend zerstört hatte, konnte diese Woche ein würdiger Ersatz gepflanzt werden. Es handelt sich ebenfalls um eine Stieleiche (Quercus robur). Die Kosten für die Massnahme übernimmt der Kanton ZH, Fachstelle Naturschutz, der Baum kostete CHF 240 ohne Hilfsmaterial und Arbeit.


1. August 2018: NVR-Eiche von Blitz gefällt

Im Jahr 1997 feierte der NVR das 20-jährige Bestehen mit dem Setzen einer Eiche im Katzenseegebiet (nordöstlich vom oberen Katzensee). Die Eiche entwickelte sich prächtig und war 2017 Teil einer kleinen Hecke. Am 1. August 2018 wurde sie vom Blitz getroffen und von Herrn Zollinger fotografiert (im Regen). Jetzt ist nur noch der abgesägte Stumpf sichtbar.


Juli 2018: Mithilfe beim Säugetieratlas gesucht (Igel)

Die Organisation WildeNachbarn/Säugetiertatlas sucht Freiwillige, die zur Erforschung des Igels bis Ende August während einer Woche 10 Spurentunnel in 1 km2 grossen Quadraten aufstellen und betreuen. Details: säugetieratlas.wildenachbarn.ch


Juni 2018: Informationen zum Surfpark in Regensdorf

Vom geplanten Surfpark hat man in Regensdorf zwar bereits gehört aber noch ist nicht viel bekannt. Schon sind erste Anfragen aus der Bevölkerung beim NVR eingetroffen.

Fränzi, unsere Präsidentin, hat deshalb Kontakt mit der Projektleitung aufgenommen, um die Anliegen des Naturschutzes zu diskutieren.

Den Planern ist der Naturschutz wichtig: Neben dem Surfbecken soll eine Grünanlage entstehen mit einheimischen Bäumen und Sträuchern, kein Palmenpark! Es soll ein vielfältiger Lebensraum entstehen, mit Biotop und Barfussweg und einem Erholungsbereich mit zwei Lagunen (Badegelegenheit) sowie einem Restaurant.

Der NVR ist eingeladen, sich betreffend Naturschutz einzubringen.

Informieren kann man sich auf https://waveup.ch/projekt

Das Projekt steht und fällt mit der Umzonung. Am 16.10.18 haben der Gemeinderat und WaveUp eine grosse Infoveranstaltung durchgeführt. (Pressemitteilung). Entscheiden werden die Stimmberechtigten voraussichtlich am 25. März 2019.

PS: Die städtebauliche und politische Beurteilung ist nicht Sache des NVR.


Mai 2018: Informationen zum geplanten Eingriff im Pöschwald

Die Mitteilung des Justizvollzugsanstalt Pöschwies im Furttaler vom 4.5.2018, dass ein grosser Teil des Pöschwaldes abgeholzt werden soll, hat diverse NVR-Mitglieder aufgeschreckt.

Unsere Präsidentin, Fränzi Blum, hat prompt und umsichtig reagiert und konnte die Situation mit dem Direktor der Strafanstalt abklären:

Die 40 cm hohen orangen Pflöcke im Pöschwald zeigen den ungefähren (!) Verlauf eines zukünftigen Zauns, ca. 70 m entfernt von der jetzigen Gefängnismauer. Aus dem Anfangs Mai erfolgen Ortstermin mit verschiedenen Fachstellen (Amt für Natur und Landschaft, Archäologen, Förster, etc.) werden Anpassungen resultieren und auch neue Markierungen.

Rechts und links vom neuen Zaun werden in einem Abstand von 5 m Einzelbäume gefällt, wobei der Bestand an alten Eichen weitestgehend verschont bleiben soll. Die Waldfläche zwischen diesem neuen Zaun und der Anstalt wird so ausgelichtet, dass sie einsehbar wird. D.h. kleinere Bäume und Büsche werden entfernt. Der Wald erhält in diesem Bereich den Charakter eines „Hallen- oder Mittelwaldes“. Es handelt sich also nicht um einen Kahlschlag!

Fazit: Der kantonale Entscheid wird zu einem schmerzhafter Eingriff führen, aber panische Angst davor müssen wir nicht haben.

Ausführlicherer Bericht: https://www.zuonline.ch/15122453 vom 10.1.2017. Medienmitteilungen1&2 Pöschwald.


April 2018: Rodung Stockenhof

Viele Mitglieder haben mit Schrecken beobachtet, dass das Areal Stockenhof (nördlich vom Zentrum Regensdorf) Ende April massiv abgeholzt wurde.

Areal Stockenhof 29.4.2018 (Foto Harry Keller)

Darauf hat unsere Präsidentin, Fränzi Blum, einen Leserbrief an den Furttaler und an die Gemeindebehörden geschickt. Letztere hat uns informiert, dass diese Rodung thematisiert werde.

Zudem hat Fränzi mit dem Verantwortlichen der BVK abgemacht, dass die Holzhaufen bis Beginn der Aushubarbeiten stehen gelassen werden, damit die Kleintiere nicht plötzlich jeglichen Unterschlupf verlieren.

(vergrössern mit Klick)

Weitere Infos zur Überbauung Stockenhof


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30.3.18: Stand der Amphibienwanderung

Nach der kalten Periode Ende Februar – Anfangs März hat die Amphibienwanderung am 10.3.18 nach wenigen Tagen mit milderer Witterung begonnen. Dieses Jahr kamen die Amphibien beim Harlacher fast gleichzeitig wie bei Katzenrüti. (Üblicherweise beginnt Harlacher etwa 2 Wochen nach Katzenrüti.)

Nach dem Kaltwetter-Einbruch Mitte März wanderten am 28./29. März nochmals sehr viele Amphibien. Am 9.4.18 war die Wanderung zum Wasser beendet und auch der Rückmarsch beim Harlacher war Mitte April beendet.


Feb./März 2018: Initiative „Rettet die Zürcher Natur“

Studien haben gezeigt, dass es der Natur im Kanton Zürich nicht so gut geht, wie man meinen könnte. Trotzdem spart der Kanton mehr und mehr bei den Naturschutz-Ausgaben. Siehe z.B. Geld besiegt Natur, Tagi Online 180301 (PDF) im Tagesanzeiger vom 2.3.2018.

Mehrere Verbände fordern deshalb mit einer Initiative, dass das kantonale Budget für Naturschutz erhöht werde.

Details zu dieser Initiative finden Sie unter  https://natur-initiative.ch/ und dort können Sie auch einen Unterschrift-Bogen downloaden oder bestellen.


Feb. 2018: Säugetieratlas

„Volkszählung bei den Säugetieren“ – helfen Sie mit!

Zufallsbeobachtungen sind ein wichtiger Beitrag, um die Kenntnisse über die Verbreitung und das Vorkommen einheimischer Säugetiere zu verbessern. Melden sie Ihre Wildtierbeobachtungen und tragen Sie so zum neuen Säugetieratlas bei.

Beutetiere, Konkurrenten sowie Nutz- und Haustiere –  Säugetiere beschäftigen den Menschen schon seit Jahrtausenden.  1995 erschien der erste Atlas der Säugetiere der Schweiz. Das Nachschlagewerk ist seit langem vergriffen und in vielen Bereichen nicht mehr aktuell.

Auf Initiative der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie SGW-SSBF soll deshalb ein neuer Säugetieratlas entstehen.


Jan. 2018: Hinweis zur Baumfällaktion in der Allmend Katzensee

Am 17. Jan. 2018 erschien in der Quartierzeitung von Affoltern ein Artikel über eine geplante, relativ drastische Baumfällaktion in der Allmend Katzensee. Hier der Zeitungsbericht und Kommentare vom NVR und der kantonalen Fachstelle Naturschutz des Kantons Zürich als pdf.

Hinweis: Bei den geplanten Aktionen in der Allmend wird auch der Büsiseeweg auf die Nordseite des Katzenbachs verlegt.


4. Mai 2017: Hoffnung auf Umfahrung Neeracherried

Naturschutzorganisationen und Gemeinden erarbeiten ein Konzept für die Umfahrung Neeracherried. Medienmitteilung


3.10.2016 Pöschholz: Stolze Eichen müssen weichen

Ein Pilz hat die Wurzeln einer ganzen Reihe von Eichen im Regensdorfer Pöschholz angegriffen. Die Bäume müssen weichen, denn sie haben ihre Stabilität verloren und drohen umzustürzen…

Details siehe Medienmitteilung Baudirektion Kt. Zürich